Psychomotorik

Ich-Kompetenz
Sach-Kompetenz
Sozial-Kompetenz

2017/18 habe ich eine einjährige Ausbildung beim Förderverein Psychomotorik e.V. in Bonn absolviert und besuche weiterhin regelmäßig Fachtagungen und Tagesfortbildungen dort.

Die Psychomotorik ist eine (aus Sonderpädagogik und Zirkuspädagogik entstandene) Therapieform, die großen und kleinen Menschen mit und ohne Behinderungen durch gezielte Bewegungsangebote den eigenen Körper, die umgebende Außenwelt und soziale Interaktionen näherbringen und erleichtern soll.

Für meine Arbeit mit Kleinkindern habe ich aus der Psychomotorik folgende Grundsätze übernommen:

  1. Bewegungsfreude fördern
    Durch eine zur Bewegung anregende Umgebung und gezielte Bewegungsanlässe haben die Kinder den ganzen Tag Gelegenheit, sich und ihren Körper kennenzulernen. Dabei sucht sich jedes Kind selbst aus, welche kleinen oder großen Hürden es nimmt. Mit der Selbsttätigkeit wächst das Selbstbewusstsein: „schau her, was ich kann!“
  2. Sinneswahrnehmungen ermöglichen
    Eine vielfältige, abwechslungsreiche Umgebung lädt zum Entdecken ein. Mit verschiedenen Materialien, Untergründen, Nahrungsmitteln oder Temperaturen werden drinnen und draußen bei jeder Gelegenheit Erfahrungen mit der Außenwelt gesammelt. Durch das Selbstbewusstsein aus der eigenständigen Bewegungsentwicklung lässt sich diese immer besser und sicherer handhabbar machen.
  3. Miteinander umgehen
    Soziales Miteinander ist komplex und schwierig zu erlernen. In kleiner Gruppe und mit aufmerksamer Moderation lernen Kinder spielerisch Sozialverhalten, Regeln und Konfliktlösungsstrategien kennen.